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Musik 2023

Nicki Minaj spricht offen über Rassismus in Amerika

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Nicki Minaj spricht offen über Rassismus in Amerika
Nicki Minaj spricht offen über Rassismus in Amerika
Anonim

‘Ich bin eine freche Frau. Ich habe einem Polizisten vielleicht ein bisschen H altung gegeben. Ich hätte niemals nach Hause kommen können’

Nicki Minaj hat sich in einem charakteristisch offenen neuen Interview mit Billboard über Rassismus geäußert.

Die Rapperin „Anaconda“– die sich nie gescheut hat, ihre Meinung zu sagen – hat ihre Besorgnis über den Mangel an Rassengerechtigkeit in den USA zum Ausdruck gebracht. „Ich habe im Fall Sandra Bland recherchiert“, sagte sie dem Magazin. „Deshalb hat es mich so hart getroffen. Ich erinnere mich, dass ich damals mit anderen Frauen gesprochen habe. Das hätte ich sein können. Ich bin eine freche Frau. Ich habe einem Polizisten vielleicht ein bisschen H altung gegeben. Ich hätte niemals nach Hause kommen können.“

Minaj ging auch auf die Ungleichheit des amerikanischen Gefängnissystems ein – in dem anscheinend jeder dritte schwarze Mann irgendwann in seinem Leben inhaftiert wird. Kritik an der unverhältnismäßig großen Anzahl von POC, die angegriffen werden; Sie kritisierte die erpresserische Länge von Drogenstrafen – lobte aber auch Barack Obama dafür, dass er „versucht hat, eine Stimme für Menschen zu sein, für die noch nie eine andere Person versucht hat, eine Stimme zu sein.“

„Ich fand es so wichtig, als er ins Gefängnis ging und mit Leuten sprach, die 20 und 30 und 40 und 50 Jahre für Drogen bekamen“, erklärte sie. „Es gibt Frauen, die vergew altigt werden, Menschen, die getötet werden und (Täter) nicht einmal 20 Jahre absitzen. Ich war überwältigt, als ich mir die Aufnahmen ansah, in denen er mit den Gefangenen sprach. Sie hatten nie das Gefühl, dass sich jemand im Weißen Haus um sie kümmerte. Ich fand es toll, dass er sie wieder zu Menschen gemacht hat. Denn wir alle machen Fehler. Ich denke daran, wie viele Männer vielleicht einen Fehler gemacht haben, um ihre Familien zu ernähren, und dann für immer dafür bezahlen mussten.“

Dann fuhr sie fort, die Verurteilungen für den Krieg gegen Drogen mit „Sklaverei“zu vergleichen und erklärte: „Was daraus geworden ist, ist kein Krieg gegen Drogen. Es ist Sklaverei geworden. Oder etwas Verrückteres. Wenn ich sehe, wie viele Menschen im Gefängnis sind, habe ich das Gefühl: ‚Moment mal. Unsere Regierung kennt diese Statistiken und findet sie in Ordnung?‘Die Sätze sind unmenschlich.“

Das vollständige Interview können Sie hier auf der Billboard-Website lesen.

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