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Musik 2023

Berghains Ben Klock

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Berghains Ben Klock
Berghains Ben Klock
Anonim

Benommener Chat mit dem Berliner Superclub-Resident Ben Klock über den aktuellen Stand der Technik…

30Juni 2010 TextFlora Yin-Wong Als eines der bekanntesten Mitglieder der Berliner Techno-Szene hat Ben Klock regelmäßig die Line-Ups in international gefeierten Superclubs wie Fabric und Space ziert und auf dem Berliner Ostgut Ton und veröffentlicht (Ellen Alliens) BPitch Control. Der klassisch ausgebildete Musiker wandte sich der elektronischen Musikproduktion und dem DJing zu, nachdem er seine Karriere als Drum'n'Bass-Produzent begonnen hatte, wo er schließlich einen Platz als Resident im höhlenartigen Etablissement Berghain/Panorama Bar fand.

Klocks prominente Residency im Berghain hat ihm den Ruf als einer der größten Techno-DJs eingebracht, und neben der Führung seines eigenen Labels Klockworks hat der in Berlin ansässige Produzent die Zeit gefunden, Leute wie Jason Fine und Martyn zu remixen. Obwohl er anerkennt, ein „Techno-Typ“zu sein, spielt er in letzter Zeit mit mehr Dubstep-Einflüssen, die die Techno-Szene infiltrieren, wie etwa der Dubstep-Künstler Scuba und sein Techno-Alias ​​SCB, während andere Berghain-Bewohner wie Tama Sumo oder Prosumer remixt haben Leute wie Mount Kimbie, die zufällig auf Scubas Hotflush-Label veröffentlicht werden…

Dazed Digital: Deine eigenen Tracks und auch Remixe haben oft eine dunkle Qualität, was inspiriert oder beeinflusst das?

Ben Klock: Ich kann schwer sagen, woher das kommt. Für mich ist das einfach selbstverständlich. Ich denke, ein tiefer und irgendwie dunkler Sound ist genau das, was ich mag, Musik, die dich packt, die dir etwas sagen will, aber die dir auch Raum für deine eigene Fantasie lässt. Ich bin nicht der Typ für fröhliche Fahrstuhlmusik, die niemandem schadet.

DD: Siehst du dich jetzt hauptsächlich als DJ oder Produzent?

Ben Klock: Ich mache fast mein ganzes Leben lang Musik, also könnte man sagen, dass ich in erster Linie Musiker bin, aber seit ein paar Jahren ist es mindestens 50/50. Eigentlich würde ich sagen, dass ich mich jetzt eher als DJ betrachte.

DD: Was versuchst du mit deinen DJ-Sets zu erreichen? Geht es nur darum, die Leute zum Tanzen zu bringen, oder gibt es einen notwendigen Fluss und eine Struktur, und was gehört zu diesem Prozess?

Ben Klock: Natürlich möchte ich die Leute zum Tanzen bringen, das sind die Basics für jeden DJ. Aber ich möchte auch ein intensives Erlebnis und einige magische Momente schaffen. Der Flow kommt aus dem Wissen über die Musik, aber auch aus dem Lesen der Tanzfläche. Es ist immer eine Interaktion, die Leute auf der Tanzfläche durch die Nacht zu führen, sich aber auch von den Leuten auf der Tanzfläche inspirieren zu lassen.

DD: Was macht das Berghain Ihrer Meinung nach zu einer internationalen Attraktion?

Ben Klock: Es ist einfach der perfekte Techno-Tempel, in dem man diese Art von Musik und die Kultur drumherum wirklich feiern kann.

DD: Wenn du keine Musik machen würdest, was würdest du tun?

Ben Klock: Dann würde ich wohl immer noch Grafikdesign machen und mich langweilen. Das habe ich parallel zur Musik bis 2008 gemacht.

DD: Was kommt als nächstes für dich?

Ben Klock: Viele Touren, viele Festivals dieses Jahr. Im Studio arbeite ich wieder an Remixen und möchte in der zweiten Jahreshälfte mehr Energie in mein eigenes Label Klockworks stecken.

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